Wenn Du einen Fehler machst, feiere ein Fest!

Nicht perfekt und trotzdem glücklich!

Effizientes Arbeiten zwischen persönlichem Anspruch und organisatorischer Wirklichkeit

Globalisierung und technologischer Wandel führen in den letzten Jahrzehnten zu einem Wandel der Aufgaben und damit verbunden zu einem Wandel der Arbeitstugenden: weg vom puritanischen Arbeitsethos (Gehorsam, Pünktlichkeit, Fleiß und Genauigkeit) hin zu kommunikativen Tugenden (Teamarbeit, offene Kommunikation, aktive und passive Kritikfähigkeit, Mut zur eigenen Meinung). Diese Veränderungen müssen jedoch auch bei den MitarbeiterInnen ankommen, damit der Wertewandel von ihnen auch umgesetzt werden kann.

Die Passung zwischen den Job Anforderungen und den relevanten persönlichen Fähigkeiten gehört zu den wesentlichen Determinanten der Arbeitsmotivation. Bei einer optimalen Passung entsteht Flow (Csikszentmihaly 1994), ein Zustand des Glücks und der Leistungsmotivation, die zentrale Motivation für Menschen.

In einem Tages-Workshop werden wir …

  •  Gründe für die veränderten Tugenden aufzeigen, um sie annehmbar und nachvollziehbar zu machen.
  • Erfahrung im Umgang mit zunehmender Arbeitsverdichtung und den damit einhergehenden Zeit- und Selbstmanagementtechniken austauschen. Wo liegen die Chancen und wo die Grenzen dieser Techniken?

In den Methoden des Selbstmanagements gelten perfektionistische Arbeitshaltungen oft als „Problemfall“: Lassen sich doch entsprechend der Pareto-Regel 80% der Ergebnisse in 20% der Zeit erledigen. Auch die gesellschaftliche Anerkennung für PerfektionistInnen ist ambivalent: Einerseits verdanken wir dieser Haltung Sicherheit und Komfort unserer Welt, andererseits gilt sie als Burn out-gefährdend und schaden der Work-Life-Balance. Viele dieser Schlagworte setzen einzelne MitarbeiterInnen zusätzlich unter Druck dahingehend, wie man sich gegenüber diesen widersprüchlichen Erwartungen richtig verhalte.

Ziel des Workshops ist es, die Grenzen zwischen funktionalem und dysfunktionalem Perfektionismus zu erkennen; den Wert „fehlerfreien Arbeitens“ zu schätzen und zugleich zu verstehen, warum die Therapeutin Virginia Satir forderte:„Wenn du einen Fehler machst, feiere ein Fest“; die eigene Sicht auf Arbeitseffizienz und die Entwicklung von Fehlerkompetenz (aus Perspektive des Qualitätsmanagements) zu begreifen und individuell passende Strategien und/oder Teamstrategien im Umgang auszubauen.

Bei Interesse an diesem Angebot, bitte kontaktieren Sie uns unter