Details zur Arbeitsplatzevaluierung

Es geht nicht um MitarbeiterInnenzufriedenheit, Burn-Out oder Stress einzelner MitarbeiterInnen, sondern um Einflussfaktoren aus folgenden Dimensionen (lt. § 3 Abs. 2 ASchG Stand der Technik/ÖNORM EN 10075):

  • Aufgabenanforderungen & Tätigkeiten: geistige Belastungen durch hohe Verantwortung oder Daueraufmerksamkeit, emotionale Belastungen durch Umgang mit schwierigen KundInnen, Möglichkeiten der Weiterbildung und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Sozial- und Organisationsklima: Kommunikation, Informationsweitergabe, Unterstützung durch die Führungskraft, Konflikte, Zusammenarbeit mit KollegInnen, Handlungsspielraum
  • Arbeitsumgebung: z.B. Licht, Klimabedingungen, Lärm, Ergonomie, Arbeitsmittel und Arbeitsstoffe
  • Arbeitsabläufe & Arbeitsorganisation: z.B. unklare Zuständigkeiten, Arbeitstempo, Gestaltung der Arbeitsprozesse, Schichtarbeit, Arbeitsmenge, Orientierung

Der Evaluierungsprozess besteht aus mehreren Phasen:

Phase I: Kontakt, Vorstellung der Tools, Ermitteln des IST-Zustandes
Phase II: Erstellung eines Aktionsplans und einer Informationsstrategie
Phase III: Belastungen ermitteln und beurteilen
Phase IV: Maßnahmen ableiten und festlegen, Dokumentation erstellen
Phase V: Maßnahmen umsetzen und deren Wirksamkeit überprüfen

Prozessablauf1

Zur Evaluierung psychischer Belastungen »